Wir sind

… Uschi

Co-Bloggerin und „Chefin“

… und Alfred

Blogger und Administrator

Background

Über mich – Alf


Ich bin Alfred – aber alle nennen mich Alf. Altersmäßig habe ich die Seniorengrenze nicht nur erreicht, sondern bereits deutlich hinter mir gelassen. Was mich nicht weiter stört. Schließlich haben wir jetzt endlich Zeit für das, was wirklich zählt.

Aufgewachsen zwischen Aachen und der weiten Welt

Groß geworden bin ich in einem kleinen Ort im Landkreis Aachen, später zog die Familie in die Kreisstadt Geilenkirchen. Meine Berufsausbildung und mein anschließendes Studium der Betriebswirtschaft habe ich in Aachen absolviert – und danach hat mich das Leben ordentlich herumgewirbelt.

Berufliche Stationen: Mainz, Offenbach, Ulm, München, Neuss. Dazu Abstecher nach Paris, Mailand, Chicago, Basingstoke in England und Triest in Italien. Zum Abschluss meiner Karriere habe ich in Frankfurt ein Dienstleistungsunternehmen für Personalvermittlung gegründet, zehn Jahre lang erfolgreich geführt – und dann bewusst beendet. Manchmal ist das Loslassen die klügste unternehmerische Entscheidung.

Nomade? Schon immer.

Wenn ich so zurückblicke, war ich eigentlich schon immer unterwegs. Mit 15 Jahren bin ich mit einem Schulfreund per Anhalter nach Dänemark und Schweden getrampt. Danach folgten „Tramping“-Touren durch Deutschland, Österreich und die Benelux-Länder – zu einer Zeit, als das noch als völlig normal galt und nicht als lebensmüde.

Mit Uschi bin ich zu Fuß durchs Elsass und durch Österreich gewandert. Mit unseren Kindern haben wir den Taunus erwandert und erradelt. Einmal bin ich mit unserer Tochter, ihrer Schulkameradin und deren Vater den Main entlang von Frankfurt bis nach Rothenburg ob der Tauber geradelt. Das war wunderbar – und anstrengend. Aber hauptsächlich wunderbar

Vom Zelt zum Wohnwagen – und weiter

Unsere ersten Campingerfahrungen sammelten wir klassisch: anfangs mit einem Kuppelzelt, später mit einem Familienzelt. Die erste Begegnung mit einem Wohnwagen hatten wir an der holländischen Nordseeküste in Domburg – mit einem geliehenen Gefährt. Die Begeisterung war sofort da.

Irgendwann haben wir dann unseren eigenen gebrauchten Wohnwagen gekauft – einen Hobby Exclusive 540 UFe. Was soll ich sagen: Wir haben ihn geliebt. Wir haben damit Deutschland, die Niederlande, Österreich und Italien bereist. Und manchmal vermissen wir ihn heute noch.

Der Umstieg aufs Wohnmobil – wegen Freunden, die dann doch ausstiegen

Der Wendepunkt kam, als zwei Freunde fast gleichzeitig anriefen und stolz verkündeten, sie hätten sich jetzt ein Wohnmobil zugelegt. Wir ließen uns anstecken, trennten uns schweren Herzens von unserem „Hobby“ und stiegen auf unser heutiges Wohnmobil um: einen Laika Ecovip 300. Der Grund war pragmatisch – mit Freunden zusammen reisen klappt halt besser, wenn alle das gleiche Format fahren.

Das Ende der Geschichte kennt ihr vielleicht: Die Freunde haben ihre Wohnmobile inzwischen längst wieder abgestoßen. Wir reisen also ohne sie. Dafür haben wir unterwegs eine Menge anderer Menschen kennengelernt, mit denen uns heute echte Freundschaft verbindet. So gesehen hat es sich trotzdem gelohnt.

Warum „WoMo Nomad“?

Ich glaube, aus allem, was ich hier geschrieben habe, wird deutlich: Wir sind irgendwie schon immer Nomaden gewesen – im privaten wie im beruflichen Leben. Immer in Bewegung, immer neugierig, immer auf dem Weg zum nächsten Ort.

Jetzt gehören wir zu der Generation, die den Lebensabschnitt nach dem Erwerbsleben nicht auf der Couch verbringt – sondern auf vier Rädern. Und deshalb wird es hier nicht nur Reiseberichte und praktische Tipps geben, sondern auch die eine oder andere Reflexion: Über das Reisen zu zweit. Über das Reisen im Alter. Und darüber, was es bedeutet, ein moderner Nomade zu sein – nicht im Tippi, sondern in einem komfortablen Wohnmobil mit funktionierender Heizung.

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